Additiv gefertigte Batteriezelle - Das PEM der RWTH Aachen startet im Sommersemester 2020 ein Studierendenprojekt zur Produkt- und Prozessentwicklung 3D-gedruckter Batteriezellen

 

Meldung AKPro I

Leitmotiv für das Projekt „Produkt- und Prozessentwicklung additiv gefertigter Batteriezellen“ am PEM der RWTH Aachen Urheberrecht: Shutterstock

Wie könnte der Prozess einer flexiblen, reproduzierbaren Prototypenfertigung für die Pilotproduktion neuer Zelltechnologien aussehen?“

Diese Fragestellung richtete Dr. Heiner Heimes an die Studierenden beim diesjährigen Einführungsseminar der Lehrveranstaltung Angewandte Konstruktion und Produktentwicklung (AKPro) und erläuterte anschließend den Status Quo der Batteriezellfertigung sowie die Chancen und Herausforderungen bei der Produktion von All-Solid-State-Batterien (ASSB).

In Kooperation mit der CELLFAB des eLab Aachen und dem PEM der RWTH Aachen haben motivierte Studierende die Möglichkeit, weitgehend selbständig und unter fachlicher Anleitung, einen Produktionsprozess für die additive Fertigung von Batteriezellen zu entwickeln und damit die Zukunft der Zellfertigung mitzugestalten. Binnen zwei Semestern soll zunächst ein Zelldesign definiert und anschließend ein Produktionsprozess mittels additiver Fertigungsverfahren entwickelt werden. Das Projektziel ist der exemplarische Aufbau eines Fertigungssystems im eLab. Somit können die Studierenden das in Vorlesungen vermittelte Wissen in der Praxis anwenden und erste Erfahrungen in Entwicklungsprojekten im industrienahen Umfeld sammeln.

Aufgrund der aktuellen Corona Situation findet die Veranstaltung im Sommersemester digital statt. Wir hoffen die Projektarbeit im zweiten Semester dann operativ im eLab begleiten zu können.

Text: Christian Stäck

30.04.2020