H2Bus

 

PEM will Reichweite von Elektrobussen mit Brennstoffzelle erhöhen

Grafik eines Elektrobusses mit Brennstoffzelle Urheberrecht: © PEM RWTH Aachen

Der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen und lokale Partner aus dem Dienstleistungs- und Verkehrssektor analysieren im Forschungsprojekt „H2Bus“ die Leistungsanforderungen der Nebenverbraucher eines batterieelektrischen Busses im realen Nahverkehr. Durch die Entkopplung der Batterie als Energielieferant für den Antriebsstrang und den Einsatz eines Brennstoffzellensystems als Energielieferant für Nebenverbraucher verfolgen die Projektpartner das Ziel, die Reichweite von Elektrobussen ohne unverhältnismäßige Investitionskosten über die Betriebszeit hinweg zu steigern und die Gesamtlebensdauer der E-Busse zu verlängern.

18-Meter-Gelenkbus auf Basis des Mercedes-Modells „Citaro G“

Im Rahmen des Vorhabens soll schrittweise ein Fahrzeug in Betrieb genommen werden, das auf dem „Citaro G“-Modell von Mercedes-Benz basiert. Der 18 Meter lange Gelenkbus soll nach dem vollständigen Aufbau ein Jahr lang im realen Einsatz erprobt werden. Bis dahin soll das Projekt in mehreren aufeinanderfolgenden Arbeitspaketen voranschreiten. Auf die Anforderungsanalyse zu Beginn folgt die technische System- und Komponentenauslegung. Anschließend werden das zugrundeliegende Brennstoffzellensystem sowie das Batteriesystem entwickelt und die Elektrik/Elektronik-Architektur nebst Steuerungsstrategie geschaffen. Im nächsten Schritt stehen die Konzeptenwticklung für einen modularen Baukasten auf dem Programm. Nach Homologation, Test und Validierung soll der Bus schließlich probeweise in den Realbetrieb übergehen.

Weitere Informationen gibt es in dieser Pressemitteilung.

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Das Projekt

  • „H2Bus“: Analyse der Leistungsanforderungen der Nebenverbraucher eines batterieelektrischen Busses im realen Nahverkehr

Forschungsziele

  • Entwicklung eines modularen Umrüstungs-Kits für batterieelektrische Busse zur Reichweitenerhöhung im Retrofit
  • Nutzung der elektrischen und thermischen Energie einer PEM-Brennstoffzelle zur Temperierung der Fahrgastzelle
  • Entwicklung einer in Effizienz und Lebensdauer der Brennstoffzelle optimierten Steuerungsstrategie
  • Entwicklung eines Konzeptes zur Kleinserienfertigung und Anlaufplanung des Brennstoffzellen-Kits
  • Einjährige Validierung des Kits im Realbetrieb

Forschungs- und Projektpartner

PEM der RWTH Aachen
AE Driven Solutions GmbH
PEM Motion GmbH
Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG)
Talbot-Services GmbH

Laufzeit

  • 01.09.2022 bis 30.04.2025

Projektträger

Projektträger Jülich (PtJ)

Förderkennzeichen

  • 03EN5021E

Zuwendungsgeber

Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK)