Infrastruktur

  Landkarte des Zentrums für Elektromobilproduktion Urheberrecht: RWTH Aachen Campus GmbH / capricorn development  

Vorstellung des Forschungsprojekts eLab

Motivation und Vorstellung des eLab

Das eLab erforscht den elektromobilen Produktionsprozess von der Entwicklung bis zur Serie. Es stellt zwei Kompetenzfelder dar, in denen Entwicklungs- und Produktionsprozesse untersucht und optimiert werden können. Im eLab können die Fertigungsprozesse der Batterie und des elektrischen Antriebsstrangs in einer realen Produktionsumgebung analysiert werden. Neben der Automatisierung der Produktion und der Forschung im Bereich Anlagentechnik und Prototypenbau steht die Wirtschaftlichkeit der Abläufe im Vordergrund.

Ansprechpartner

Name

Peter Ayvaz

Oberingenieur

Telefon

work
+49 170 5578510

E-Mail

E-Mail

Ansprechpartner

Telefon

work
+49 241 80 26263

E-Mail

E-Mail
 

Ziele des eLab

  • Unterstützung durch Know-how und Aufbau einer umfangreichen Infrastruktur zur Entwicklung von Elektrofahrzeugen bis zur Serienreife.
  • eLab als Ansprechpartner für Unternehmen bei der Entwicklung von Elektrofahrzeugen und deren Komponenten.
  • Projektbezogene und projektübergreifende Kooperationen möglich.
  • Grundsteinlegung für die Serienproduktion von E-Fahrzeugen durch eine hochmoderne Entwicklungsumgebung für Batterie- und Antriebsstrangkomponenten.

Forschung und Entwicklung in den Bereichen

  • Batterieproduktion: Mischen, Beschichten, Zellassemblierung, Formation & Aging, Zellkontaktierung, Packmontage
  • Rotormontage: Kleben und Magnetbestücken, Erwärmen des Rotorblechpaketes, Fügen der Rotorwelle, Wuchten, Säubern, Magnetisieren
  • Statormontage: Bewickeln des Stators, Imprägnieren, Verschalten
  • Endmontage: Erwärmen des Gehäuses, Fügen von Gehäuse und Stator, Fügen von den Lagern auf die Welle, Fügen von Rotor in Stator, Montage von Lagerschilden und Dichtungen, End-of-Line Prüfstand, Nacharbeit
 

Weitere Informationen

Weitergehende Informationen zum eLab finden sie hier.

 

PEM Zellfertigung

Die Zellfertigung des PEM der RWTH Aachen konzentriert sich auf die industrienahe Fertigung derzeitiger und zukünftiger Batteriezelltechnologien. Das Ziel hierbei ist eine möglichst flexible, kostengünstige und ressourcenschonende Produktion zu realisieren. Dafür werden verschiedene Lösungswege verfolgt.

Ein Konzept sind die sogenannten „Mini-Environments“. Statt eines herkömmlichen Rein- bzw. Trockenraums, der aufgrund der Dimension enorme Betriebskosten mit sich bringt, fertigt das PEM in Miniatur-Reinräumen, die genau so groß sind, wie der jeweilige Prozess es erfordert. Somit wird jede Anlage separat gekapselt und durch Schleusen verbunden. Durch Automation, die derzeit implementiert wird, sind die Prozesse ebenso leistungsstark wie vergleichbare Prozesse in herkömmlichen Reinräumen. Des Weiteren lassen sich hiermit neuartige Batteriezelltechnologien mit industriellen Verfahren verarbeiten, die Inertgas-Atmosphäre benötigen.

Für neue Batterietechnologien entwickelt die PEM-Zellfertigung neue Prozesslösungen, um diese in die Industrialisierbarkeit zu überführen. Des Weiteren wird erforscht, welche Prozess-Synergien zwischen der Batterie- und Brennstoffzellenproduktion sich industrialisieren und somit wirtschaftlich nutzbar machen lassen.

Daten, die hierfür benötigt werden, werden mittels IoT-Anwendungen erfasst. Die IoT-Anwendungen werden dabei von mehreren Industriepartnern bereitgestellt und weiterentwickelt. Dadurch können Daten in Echtzeit ausgelesen und visualisiert werden, sodass Prozesse stets optimal gesteuert werden können, um so eine industrienahe und reproduzierbare Zellfertigung zu realisieren.

  Logo BMWi