E-Motor-Forschungsareal Köln

  Hairpin-Statoren am neuen Elektromotor-Forschungsstandort in Köln Urheberrecht: © PEM RWTH Aachen | Patrizia Cacciotti

Auf einem Areal von gut 1.000 Quadratmetern erforscht der Lehrstuhl „Production Engineering of E-Mobility Components“ (PEM) der RWTH Aachen mit den Ford-Werken in Köln und weiteren Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft eine der wichtigsten E-Motor-Komponenten: den sogenannten Hairpin-Stator. Im Zuge des vom Wirtschafts- und Klimaschutzministerium NRW geförderten Vorhabens HaPiPro2 wird auf einer prototypischen Demonstrationslinie die Produktionstechnologie für unterschiedliche Varianten dieses für die Leistung und Effizienz entscheidenden E-Motoren-Bestandteils vorangetrieben.

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Unterschiedliche E-Motor-Varianten auf nur einer Produktionslinie

Die Infrastruktur bildet sämtliche Prozessschritte von der Hairpin-Herstellung über Montageverfahren und das Laserschweißen bis hin zum Imprägnieren und Isolieren ab. Ziel des Projekts ist es, die bislang komplexe Produktion von E-Motoren künftig deutlich preiswerter zu gestalten und damit deren Markteinführungszeit zu verkürzen. Die effiziente Methode, unterschiedliche Elektromotorvarianten auf einer einzigen Linie zu produzieren, soll künftig auch erheblich dazu beitragen, Rohstoffe sowie Energie einzusparen und Abfälle zu reduzieren. Die im Fokus stehenden Hairpin-Statoren sollen in der neuen Forschungseinrichtung sowohl in Lkw- als auch in Pkw-Motorgröße mit denselben Maschinen und Verfahren hergestellt werden. Diese Methodik soll dazu beitragen, den gesamten Produktionsprozess für Elektromotoren flexibler, effizienter und nachhaltiger zu gestalten.